Dover

Bei ungemütlichen grauen Bedingungen verlassen wir Brighton am Mittwoch um 8.00 Uhr. Gerne wären wir früher gestartet, da die 65 sm bis Dover nur schwierig bis zum Einbruch der Dunkelheit zu schaffen sind. Aber die Hafeneinfahrt ist 2 Stunden vor und nach Niedrigwasser nicht passierbar – zu geringer Wasserstand. Der Wind kommt ziemlich genau von hinten, so schaukeln wir durch die ruppige See. Gegen Mittag kommt dann die Sonne durch und wir können den Kurs ändern und haben einen relativ warmen Nachmittag auf See. Leider schläft der Wind unterwegs ein, d.h. wir müssen motoren. Am späten Nachmittag kippt dann die Strömung endgültig gegen uns und wir kommen nur langsam voran. Als die Sonne untergeht sind wir 4 sm vor der Hafeneinfahrt Dover. Per Funkkontakt wird uns erklärt, dass das Ankerfeld geschlossen ist und wir in der Marina an den Steg müssen. Puh, das mögen wir gar nicht – im Dunkeln anlegen. Als wir im grossen Hafenbecken der Fähren ankommen, werden wir von einem Safety-Boat erwartet, welches uns bis in die Marina eskortiert. Was für ein toller Service! In der Marina müssen wir dann unseren Liegeplatz alleine suchen. Zum Glück ist die Beleuchtung ausreichend und wir haben beim Anlegen beste Bedingungen, nämlich absolut windstill. Um 22 Uhr liegt FantaSea sicher am Steg und wir lümmeln auf den Sofas.

Foto: auf der Wandmalerei wird sehr schön bildlich dargestellt, woran hier im Brexitland gearbeitet wird.