Seetag 1

Auf unserem Weg von Stuart zur offenen See war es gestern sehr heiss. Und das gleich in zweifacher Hinsicht. 35 Grad, null Wind und eine drkende Atmosphaere. Und dann noch er lange Strecken 0.00 Meter auf dem Echolot. Da wurde uns noch heisser. Mangels Regen und viel Sonne ist der Wasserstand in den Fluessen und Kanaelen enorm gesunken, sodass Teilbereiche bei unserem Tiefgang ziemlich kritisch sind.
Nach 2,5 Stunden hatten wir endlich den Atlantik erreicht, ne weitere Stunde spaeter den Golfstrom. Und dieser schiebt uns nun mit durchschnittlich 7 Knoten Speed gen Norden (egal ob der Wind pustet oder nicht. Herrrrlich! In der Nacht erreicht uns ein heftige Gewitter – kein Wunder nach dem Tag. Die Blitze zucken und zur Sicherheit wird an Bord die Funkanlage „abgenabelt“.
Der naechste Tag beginnt mit Sonne, Windstille, glatter See, Hitze bis 33 Grad und dem Ausfall des elektrischen Autopiloten. Der Kaeptaen schafft es tatsaechlich das Ding wiederzubeleben und erspart uns so stundenlanges Steuern von Hand (zur Erinnerung, Eddi arbeitet nur wenn der Wind weht). Bei geringer Motorunterstuetzung gleiten wir OHNE Wind mit 7,5 Kn Geschwindigkeit durchs Wasser. Dem Golfstrom sei Dank! Tagesetmal: 158 sm
Position 1700UTC 29Grad36’N – 079Grad49’W
Harvey: Das AIS ist aktiv.