Segeln in den Exumas

Wir haben mehrere Tage benötigt, um uns in diesem schwierigen Segelrevier zu orientieren. Kannst hier alles haben, Wassertiefen um 2 Meter und gerne auch weniger, kaum Wind, dafür viel Schaukelei, 3 Knoten Gegenströmung in den Pässen. Gegenströmung am Ankerplatz, die uns beim Baden sofort von FantaSea abnabelt. Der Cruisingguide und die Naviagtionsoftware auf dem Plotter sind inzwischen unsere Bibel, die wir ständig studieren.
Grundsätzlich muß man sich entscheiden: fährt man auf der Luvseite der Inseln, also in der offenen See, mit ausreichend Wassertiefe. Das bedeutet aber immer zwischen 2 Inseln durch einen Pass, um auf der geschützten Leeseite der Insel zu ankern. Diese Pässe sind sehr schmal und die starke Strömung, Welle, Wind und ansteigender Meeresboden verwandeln die Wasseroberfläche in einen Hexenkessel. Oder, man fährt auf der sehr flachen Leeseite der Inseln, den „Banks“.
Nach 3- malige Passieren der Pässe hatten wir genug von der offenen See. Wir versuchten ein Nadelöhr in den „Banks“ zu finden, um in tiefere Gewässer zu gelangen. Leider waren wir in einem Irrgarten, denn jede Richtung endete bei 1,40 Wassertiefe. Also umkehren, das Kabbelwasser erneut queren um dann in tiefem Wasser zu schwimmen, heftig zu schaukeln und …zu Motoren. Alles nicht so einfach…
Wir versuchten es also noch einmal. Den übernächsten Pass wieder rein in die „Banks“ und endlich fanden wir einen Weg ins 4 bis 5 Meter tiefe Wasser. Regelmässige Anzeige von 0.00 Meter auf dem Echolot garantierten Spannung und Anspannung.
Entspannung und Zeit für Fotos hatten wir dann erst am Ankerplatz vor Staniel Cay.

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