Unterwegs auf Kuba

Ein privater Wagen mit Chauffeur ist günstiger als ein teurer Leihwagen. Jorge fährt uns zunächst quer über die Insel an die Nordküste, Zwischenstop beim „Comandante Che Guevara Mausoleum“ in Santa Clara („Hasta la victoria siempre“). Der „Che“-Kult auf Kuba ist überall present. Den weiteren Weg nach Mantanzas fahren wir auf der Autobahn. Aber, wie geil ist das denn, kaum Verkehr. Wir haben den durchgängig 3 spurigen highway fast für uns allein. In Mantanzas übernachten wir sehr nett im privaten Hostal. Am nächsten Tag geht es weiter über diverse Aussichtspunkte nach Havanna. Und spätestens jetzt sind wir angekommen im Oldtimermuseum. Dieses Straßenbild ist unbeschreiblich und wohl weltweit einzigartig. Wir reihen uns mit unserem Plymouth nahtlos ein.
Das Stadtbild, auf der einen Seite verfallen und fast nur Ruinen, aber auch ein paar renovierte Gebäude und der Charme einer sehr alten Kolonialstadt. Und dann sind da noch die Hotels (die die Amis haben bauen lassen) aus den 50 er Jahren. Neumodern damals, viel Glas, wenig Schnörkel, absolut langweilig. Nach der Revolution 1959 wurde das nagelneue Hilton Hotel von den Revolutionären als Regierungssitz genutzt ( man gönnt sich ja sonst nichts). Ausserhalb der Altstadt wird das Ganze „aufgelockert“ mit sozialistischen Bausünden, wie man sie auch in der DDR und der Sowietunion gesehen hat – schrecklich häßlich.

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