Colombia

Kolumbien wird meistens mit Drogen in Verbindung gebracht. Und es wird ja auch reichlich geschmuggelt, insbesondere nach USA und Europa. Und bevor es sowieso rauskommt, geben wir lieber gleich zu: ja, wir sind hier in den 3 Wochen schon mit Drogen in Kontakt gekommen. Mehrmals.
Zum einen mit Kaffee ☕️. Der wird hier im Hochland angebaut und wir können diesem Genuss nicht widerstehen. Zum zweiten mit Alkohol. Die kolumbianischen Biersorten schmecken einfach köstlich.🍻

Dann sind da noch die schrecklichen Erinnerungen an die Guerillatruppe FARC mit ihren brutalen Entführungen. Freunde und Familie fragen uns immer wieder, ob es hier „sicher“ ist. Es gibt schon seit einigen Jahren Friedensverhandlungen zwischen der FARC und der Regierung. Offensichtlich erfolgreich, denn wie wir mit eigenen Augen sehen, ist Kolumbien zurück auf der touristischen Landkarte.
Das heisst natürlich nicht, dass es hier keine Kriminalität gibt. Wir werden unsere Reiserouten schon sehr umsichtig planen. Es gibt hier erfreulicherweise reichlich Polizeipräsenz. Diese Herren sind u.a. auf Segways unterwegs ….. das ist doch mal was anderes.

Wie in allen karibischen Ländern sind die Menschen lebensfroh und lieben laute Musik. Egal ob Soca, Zouk, Reggae, Merenge, Salsa oder Reggaeton, es werden die Boxen aufgedreht ohne Rücksicht auf Verluste. Jeder, der sich in einem großzügigen Umkreis aufhält, darf an der Beschallung teilnehmen. Wir haben uns daran gewöhnt und lassen in diesen Situationen unsere Musik aus. Besonders Sonntag abends, wenn die kleinen Motorboote 🚤 von ihren Ausflügen zurückkehren, haben wir immer wieder das Vergnügen eine musikalisch hinterlegte Einlaufparade zu sehen, die es locker mit jeder Diskothek aufnehmen kann.📢

Die Sonne geht hier gegen 18.30 Uhr unter . Das ist meistens ein Segen und deshalb wird es dann auch in den Strassen von Santa Marta nicht ruhiger, sondern bis gegen 22 Uhr sind die Strassen bevölkert. Überall werden auf winzigen Holzkohlengrills leckere Fleischspieße oder Arepa de Queso (Maismehlfladen mit Käse) angeboten. Mit 1 bis 1,50 Euro ist man dabei. Aber es gibt auch Pizza vom Miniofen am Stand, oder Pommes von handgeschälten und -geschnittenen Kartoffeln. Unglaublich. In einem rasantem Tempo wird von den geübten Einheimischen die Kartoffel vor unseren Augen „bearbeitet“ und dann frittiert🍟

Grüsse von der FantaSea.

…so sehen Touristen aus…. (der neue Hut soll verhindern, dass dem Skipper die Haare versengt werden)

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