Einkaufen auf kolumbianisch

Die Uhren ticken anders in Kolumbien. Nicht nur wegen der 7-stündigen Zeitverschiebung. Die ganze Mentalität und Lebensweise ist schlichtweg anders. Man nehme die Kasse im Supermarkt. In Deutschland komme ich mit dem Einpacken der eingetippten Lebensmittel nicht hinterher, entschuldige mich stets höflich und etwas peinlich berührt bei meinem Hintermann -frau, dass ich das Band noch nicht vollständig abgeräumt habe. In Kolumbien ist die unglaubliche Grausamkeit der Langsamheit an kolumbianischen Kassen für uns Nordeuropäer kaum zu ertragen. Ist ja klar, dass es so lange dauert, da die Kassiererin nach dem scannen jedes Teil ordentlich in Plastiktüten einpackt. Wir selbst stehen daneben und schauen entsetzt zu, wie unendlich viele Plastiktüten dafür benötigt werden. Klaro, packen Skipper und ich unsere Einkäufe SELBST in unsere Rucksäcke und Leinenbeutel. Nützt leider nicht viel, was die Wartezeit betrifft.
Auch auf dem Gehweg können wir leicht jeden mit unserem norddeutschen Tempo überholen. Tun wir aber nicht mehr. Es ist einfach zu heiß hier, da fällt es nicht schwer einen Gang runter zu schalten. Es sind täglich ca. 33-35 Grad, und der Wind pustet leider nicht zuverlässig. Somit ist es auch wieder ein Vorteil, wenn wir im klimatisierten Supermarkt an der Kasse warten dürfen 😉.

Wir werden uns die kommenden Tage eine Reiseroute überlegen. Bogota, Medellin, Armenia und Cartagena stehen auf unsere Liste, evtl. noch ein Nachbarland.

Dieser Pelikan besucht uns immer mal wieder hier in der Marina und prüft genau, ob der Wasserpass von FantaSea sauber ist (ist er nicht) 😉.

Im Fotoalbum sind neue Bilder aus Curacao und Aruba. Viel Spaß!

4 Kommentare zu “Einkaufen auf kolumbianisch

  1. Also ihr seid doch jetzt schon eine Weile unterwegs und da müsstet ihr euch doch an die grausame Langsamkeit gewöhnt haben 😉
    Ich werde schon lediglich bei der Vorstellung an so einer Kasse anzustehen nervös 😀

    • Meine Liebe,
      Gewöhnung…..schwer vorstellbar.
      Ich komme gerade aus dem Supermarkt. Das war aber nichts für schwache Nerven an der Kasse. Von nicht funktionierender Kundenkarte, Smalltalk der Kassiererin, gerissene Plastiktüte, und dem „engagierten“ Einpacken der Ware, alles dabei. Letztendlich wurden dann noch die ca. 30 Münzen, die die Kundin zum bezahlen auf das Fließband gekippt hat DREI mal gezählt 😦
      Frau L. vom EDEKA aus HH R. würde sich in diesem Arbeitsumfeld pudelwohl fühlen ;=)

  2. Moin Ihr 2 aus dem Norden DE,

    easy going all überall, ist doch schön für Euch ! Die Racing Lady passt auch dazu
    > SY FantaSea <

    danke für die Berichte, zeitnah, Libertina schafft das nur monatlich,
    follower (oder wie die heute genannt werden…) springen dann ab, weil sie zu waitingers degradiert sind….

    LG Anna & Harvey

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