Puerto Ricos Süden

Unterwegs an Puerto Ricos Südküste stoppen wir in der Bucht vor Guánica. Wir sind das einzige Schiff in der Bucht. Normalerweise sollte der umsichtige Segler in einsamen Buchten sensibel abwägen, ob das Schiff nachts sicher vor unangemeldeten Besuchern ist. Wir entschärfen die Situation, indem wir 100 Meter vor der Polizeiwache von Ensenada ankern und uns beim Landgang zufällig persönlich bekannt machen. Man kennt sich nun und kurz vor Mitternacht dreht die Küstenwache noch ne Runde um FantaSea. Alles ruhig und wir sind tiefen entspannt.
Am nächsten Morgen noch ein Ortscheck in Guánica. Beim Kaffee kommen wir mit den Locals ins Plaudern. Es ist eine arme Gegend von Arbeitslosigkeit geprägt und mit wenig Perspektive.
Weiter gehts es in die Bahia de Boqueron, am Südwestzipfel der Insel. Unser Ankerplatz ist eine schöne weiträumige Bucht mit langem Strand.

Von hier wollen wir über die Monapassage zu den Turks and Caicos starten. Kein einfaches Unterfangen, da Strömungen zwischen der Dominikanischer Republik und Puerto Rico bei entsprechender Windrichtung und -stärke hohe Wellen mit sich bringen kann . So warten wir hier auf ein günstiges Wetterfenster. – Macht ja nichts, wir sind ja eh im Entschleunigungsmodus.
Foto: Fischmarkt in Guánica

3 Kommentare zu “Puerto Ricos Süden

  1. Oha, die Turks and Caicos sind aber weit weg. Müsste das grade erstmal googeln, weil ich die auf der Karte so gar nicht gefunden habe ^^ Wie lange segelt man denn dahin? Und wollt ihr dann gar nicht in der DomRep Halt machen?
    LG Marita

    • Moin meine Liebe,
      Ja die Turks and Caicos kennt fast niemand in Europa. Wir rechnen ca. 3 Tage und 2 Nächte. Das Wetter sieht zur Zeit nicht gut aus. Eine sogenannte Nordfront bringt bei heftigem Wind aus Nordost hohe Wellen direkt aus Norden. Wir wollen nach Nordwesten. Das kommt dann nicht so gut.
      DomRep skippen wir, weil wir zu viel Negatives hören. Vielleicht ein anderes mal.
      LG Crew der FantaSea

  2. genau das ist das, was uns so sehr stört in caribbean:

    der totale Gegensatz zwischen bitterer Armut und dem vergleichsweise easygoing der reichen Yacht-Besucher, mit dieser Einstellung ist vorstellbar, warum es immer wieder zu Eurer Angst um die Übergriffe kommt, Übergriffe der locals – die nicht weiter wissen.

    Passt auf Euch auf, wie sehr gut beschrieben. Grüße aus dem Frost Anna & Harvey

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