Seetag 3

Und wieder ein sehr schaukeliger Tag (und Nacht).
In der Pantry koennen wir nur unter aufwendigsten ausgefeilten Sicherheitsvorkehrungen kleine Speisen (wie Reis und ne Dose Muscheln), Kaffee und Tee zubereiten.
Sobald man sich zum Schlafen hingelegt hat, kann man auch gleich wieder aufstehen. Dann beginnt naemlich „das heitere Geraeuschesuchen“. Es ist so, dass immer irgend etwas, wie Brillen, Brillenetuis, eine Guertelschnalle, ein Schaechtelchen, Taschenlampe, etc. „umgebettet“ werden muss, weil es rutscht und dabei unaufhoerlich klackert. Gelegentlich werden wir erst spaet oder noch spaeter fuendig…..

Der Wind blaest mit gleicher staerke aus NO, die 3 Meter hohen Wellen rollen unter uns durch und heben das Heck von FantaSea immer wieder hoch. Die Bewoelkung hat zugenommen, es ist warm und eigentlich laeuft alles prima. Aber, da ist ja noch die ganze Elektronik und Technik an Bord. Jedenfalls hat unser elektronischer Seekartenbildschirm nun endgueltig seinen Geist aufgegeben. Das bedeutet dann auch, dass das Radar und das AIS (automatisches Identifizierungsystem) nicht funktionieren, beides ist insbesondere nachts sehr hilfreich.
Wir koennen uns nicht vorstellen, dass man auf den Kapverden diese Ausruestungsgegenstaende kaufen kann. Und in jedem Fall wird es richtig teuer.
Unser Tagesetmal um 14.30 Uhr Bordzeit: 147 sm, also noch etwa 360 Seemeilen bis Mindelo.

2 Kommentare zu “Seetag 3

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